Bericht vom Kongress im REVIERSPORT

/ Posted By: Peter Schreiner
11
Mrz

Der erste Derbystar Jugend- und Amateurtrainerkongress in Duisburg im Juni 2017 steht ganz im Zeichen des Austauschs mit renommierten Experten und der Vermittlung von Fachwissen.

Peter Schreiner, als Gründer und Leiter des Instituts für Jugendfußball sind Sie ganz nah dran an der Nachwuchsarbeit – wie wichtig ist so ein Kongress für die Zukunft des Fußballs in Deutschland?
In Amerika gibt es solche Kongresse mit bis zu 8.000 Trainern und die sind offen für alle – jeder Trainer kann daran teilnehmen und sich fortbilden. In Deutschland gab es nichts Vergleichbares, besser gesagt gab es das vom Deutschen Fußball-Bund aus nur für professionelle Fußballlehrer und A-Lizenz-Trainer, aber nicht für Jugend- und Amateurtrainer. Ich halte es für wahnsinnig wichtig, dass unsere Jugend- und Amateurtrainer inspiriert werden, um junge Spieler zu verbessern. So ein persönlicher Austausch mit Top-Experten ist einfach besser als jedes Trainingsbuch oder das Wissen aus dem Internet.

Wie sieht die Gewichtung der Themen aus? Gibt es einen speziellen Fokus, auf den besonders Wert gelegt wird?
Es gibt eine Zielsetzung des Kongresses: Alle unterschiedlichen Interessen abzudecken. Es gibt Torwarttrainer, Kindertrainer, Amateurtrainer im unteren Bereich und in der Spitze und so weiter. Deswegen richten wir immer vier Veranstaltungen parallel aus. Es gibt unter anderem international anerkannte Referenten, die auf Englisch das Prinzip Live-Kinetik präsentieren – andere wiederum stellen zum Beispiel das Torwartsystem vor, wie unsere Experten Thomas Schlieck und Marco Knoop von Borussia Dortmund sowie Christian Lasch von Fortuna Düsseldorf. Dann gibt es noch das Fachgebiet Taktik oder zum Beispiel den Bereich Sprinttraining im Fußball. Und das sind noch nicht alle Themen.

Haben Sie ein persönliches Highlight?
Ich freue mich neben allen anderen besonders auf Wayne Harrison aus Kalifornien, der international unglaublich gefragt ist. Er wird das Thema „Soccer Awareness“, also Wahrnehmung und Bewusstsein auf dem Platz vorstellen. Das ist eine interessante Sache, denn eins ist klar: Ein Fußballer, der weiß, was um ihn herum passiert, wird besser Fußball spielen als einer, der nur das Wahrnehmungsfeld eines Bierdeckels um sich herum hat (lacht). Dann ist natürlich Peter Hyballa noch zu nennen, der ein neues Trainingskonzept zum „Packing“ vorstellen wird, also wie man Gegner überspielt. Ich denke, viele Teilnehmer werden nicht wissen, wo sie zuerst hingehen sollen.

Wie wichtig ist es, neben dem Jugendfußball auch Professionalität in den Amateurbereich zu bringen?
Ich kenne ja auch viele Trainer in der Oberliga und die sind immer auf der Suche nach neuen Ideen und Verbesserungen. Es ist sehr wichtig, auch denen eine Möglichkeit zu geben, sich fortzubilden. Unser Kongress soll eine Initialzündung sein und Impulse für innovative Trainingskonzepte geben.

Zur Anmeldung und zu weiteren Infos kommen Sie hier:




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